Der Overland Track – Teil 2

Nachdem ihr jetzt schon ein paar Eindrücke vom Overland Track gesehen habt, stand nun der dritte und längste Tag an! Aufbruch ganz in der Früh, um den Tag komplett ausnutzen zu können und somit auch genügend Zeit zum Fotographieren zu haben. Die Landschaft ist der absolute Hammer! Zwischendrin ging es uns einmal kurzzeitig so, dass wir uns nicht mehr ganz sicher waren, ob wir in Südamerika, Kanada, Neuseeland oder vielleicht doch in Tasmanien sind, da die Natur und Landschaft so enorm vielfältig ist!

Aber schaut es euch selber an in der Diashow ganz unten!

20 Kilometer unter glühender australischer Sonne kann dann schon am Körper zähren. Von kleineren Bergen geht es wieder hinunter in 2 Stunden Regenwald, um dann schließlich noch einmal ein paar Stunden eine Seenlandschaft vom Feinsten genießen zu dürfen. Auch wir haben uns gegen Ende dieses Tages eine frische Abkühlung in einem tasamnischen Gebirgsbach genehmigt bevor wir endlich an unserem nächsten Schlafplatz, der New Pelion Hut angekommen waren.

Die nächsten Tage waren dann wieder komplett anders. Regen und Schnee. Und das drei Tage lang. Gut dass wir unsere Merinoteile dabei hatten, ansonsten wäre es ziemlich ungemütlich und kalt geworden. Glücklicherweise hatten wir vor dem Ende nochmal zwei Traumtage und wir konnten noch einmal die wahnsinnige Landschaft vom Gipel der Akropolis genießen bevor wir nochmal bei Regen und Schnee am Ende unerer Tour agelangt waren!

Ein super Abenteuer!

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Der Overland Track – Teil 1

Nachdem unsere Arbeit auf den Schaffarmen beendet ist, suchen wir neue Herausforderungen, die wir mit dem Overland Track gefunden haben. 100km, kein Strom und fließend Wasser, nur unsere Füße und Rucksäcke. So machten wir uns also auf die Reise die tasmanische Wildinis zu entdecken.

Am ersten Tag stand gleich ein erster Härtetest an. Die Etappe mit dem größten Höhenunterschied und gleichzeitig die schwersten Rucksäcke. So ging es meistenteils auf sog. duckboards zum ersten Übernachtungslatz. Auf halbem Weg haben wir unsere Rucksäcke stehen lassen und bei traumhaftem Wetter Mt. Craddle einen Besuch abgestattet.

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Craddle Mountain

Nach der Kletterei zurück zu den Rucksäcken und ab zum ersten Übernachtungsplatz, einer Hütte mit Holzstockbetten ohne Matratzen. Aber ein Dach überm Kopf!

Am nächsten Tag hatten wir wieder strahlenden Sonnenschein und wieder einen wahnsinnig schönen Gipfel: Burn Bluff!! Aber seht selbst:

Noch am selben Tag geht es weiter zum Lake Windermere, wo wir unser Zelt aufschlagen und die Nacht verbringen. Eine durchschnittliche Etappe dauert etwa 10km und 5 Stunden. Durch die ganzen Gipfel braucht man allerdings länger da diese nicht auf der Hauptroute liegen.

Im nächsten Eintrag berichten wir von der anstrengensten Etappe über mehr als 20km. Bleibt also dabei!

Der letzte Arbeitstag

Irgendwann musste es ja so kommen: Der letzte Arbeitstag stand an. Ein allerletztes Mal machten wir uns mit unserem „Ute“ auf den Weg, um am Fluss entlang die Zäune zu kontrollieren. Dies wurde nötig, da durch heftige Regenfälle im November Teile der Wiesen und damit auch der Zäune überflutet waren. Wenn sich die Flut dann wieder zurückzieht, bleiben mit Ästen und Gräßern verfangene Zäune, verbogene Pfosten und gerissene Drähte übrig. Und das auf einer Länge von mehreren Kilometern. Es bleibt also nichts anderes übrig als die Zäune einzeln abzufahren und zu reparieren. Eine Arbeit die viel Geduld erfordert!

Außerdem fangen im Sommer die sog. „fizzle“ an zu blühen, die den Farmern so gar nicht willkommen sind. Da heißt es dann Hand anlegen und die beliebten Spots abzufahren und mit Spitzhacke den stupfigen Gesellen zu Leibe zu rücken!

Farmland im Sommer

Farmland im Sommer

Und dann war auch schon Feierabend und unser letzter Tag mit Schaf und allem was dazu gehört vorbei… Eine wahnsinnige Zeit, die für uns unvergesslich bleiben wird, verbunden mit neuen Freunden und einer anderen Sicht auf die Dinge…

Unser Team!

Unser Team!

Für uns steht jetzt ein 10 Tages Trip durch die tasmanische Wildnis an bei dem wir unsere Merino-Bekleidung voll ausnutzen können! Danach machen wir uns auf Richtung Festland auf, wo wir euch nocheinmal in die Woll-Szene entführen wollen und euch noch Informationen mitgeben wollen, bevor wir uns an den Strand verabschieden 😉 . Also lohnt es sich immer noch dabeizubleiben auch wenn unsere Arbeitszeit vorbei ist!