Die grüne Wolle

Nachdem wir vom Overland-Track wieder heil zurückgekehrt sind und unser letzter Farmtag schon einige Zeit zurückliegt, gibt es doch noch viele Informationen und für uns wichtige Bestandteile des Farmlebens, die wir euch unbedingt auf den Weg zu eurem nächsten Outdoor-Einkauf mitgeben wollen.

In Zeiten des Klimawandels und der allgegenwärtigen Umweltverschmutzung ist Wolle eines der wenigen verbleibenden Naturprodukte. Von der Geburt der Schafe an leben sie in Freiheit und endloser Weite und die Wolle wächst ganz natürlich. Der Einsatz von Medikamenten oder anderen Chemikalien beschränkt sich auf das Nötigste und wird nur dann in Erwägung gezogen, wenn es keine andere Lösung gibt oder die Gesundheit der Tiere in Gefahr ist. Dadurch bleibt das natürliche Ausgangsprodukt auch ein natürliches Endprodukt. Auch Pflanzengifte oder Ähnliches kommen in äußersten Ausnahmefällen zum Einsatz und dann auch nur in ganz geringen Mengen. Ihr könnt euch vielleicht an unsere „fizzle“ Stechaktion erinnern. Einfacher und weniger Aufwand wäre es gewesen, einfach nur Pestizide drüberzukippen und der Fall wäre erledigt gewesen. Aber Umweltschutz und Bewahrung der Ursprünglichkeit spielt eine große Rolle auf der Farm und deswegen haben wir selber Hand angelegt und somit den Einsatz von Chemikalien vermieden.

Was auch zum „grünen“ Produkt Wolle beiträgt ist die sauberste Luft der Welt auf Tasmanien. Die rießigen Busch-und Weideflächen machen es möglich und die Schafe, die Wolle und letzten Endes wir profitieren davon.

Wenn ihr also das nächste Mal zum Einkaufen geht und vor der Frage steht Wolle oder Kunstfaser, dann denkt vielleicht an uns und unsere Zeit und wie natürlich euer Woll-Shirt entstanden ist und entscheidet euch für die Natur und die Umwelt!

Letzte Worte :)

Nun sind wir nach drei wahnsinnigen Monaten voller Wolle und Schafe am Ende unserer Reise angekommen. Die Eindrücke und Erlebnisse auf unseren zwei Farmen Ashby und Beaufront werden wir unser Leben lang in Erinnerung behalten und auf gar keinen Fall vergessen, weil die Zeit so intensiv und vor allem schön für uns war.

Wir hoffen natürlich auch, dass euch unsere Geschichte gefallen hat und ihr für euch auch etwas mitnehmen könnt und wir euch einen Einblick zum Beginn eures Ortovox-T-Shirts geben konnten. Uns jedenfalls war es eine Freude euch zu berichten!

Für uns zwei geht es jetzt weiter in Richtung australisches Festland, um nochmal eine ganz andere Seite von Australien kennenzulernen.

Wenn ihr noch Fragen habt dann schreibt einfach eine Nachricht oder hinterlasst unter unserem wohl letzten Eintrag hier einen Kommentar. An dieser Stelle auch nochmal ein großes Dankeschön an Ortovox für alles was die letzten Monate passiert ist!

In diesem Sinne einen schönen Restwinter  mit mehr Schnee als bisher und viel Freude in der Natur

Christoph und Flo

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Der Overland Track – Teil 2

Nachdem ihr jetzt schon ein paar Eindrücke vom Overland Track gesehen habt, stand nun der dritte und längste Tag an! Aufbruch ganz in der Früh, um den Tag komplett ausnutzen zu können und somit auch genügend Zeit zum Fotographieren zu haben. Die Landschaft ist der absolute Hammer! Zwischendrin ging es uns einmal kurzzeitig so, dass wir uns nicht mehr ganz sicher waren, ob wir in Südamerika, Kanada, Neuseeland oder vielleicht doch in Tasmanien sind, da die Natur und Landschaft so enorm vielfältig ist!

Aber schaut es euch selber an in der Diashow ganz unten!

20 Kilometer unter glühender australischer Sonne kann dann schon am Körper zähren. Von kleineren Bergen geht es wieder hinunter in 2 Stunden Regenwald, um dann schließlich noch einmal ein paar Stunden eine Seenlandschaft vom Feinsten genießen zu dürfen. Auch wir haben uns gegen Ende dieses Tages eine frische Abkühlung in einem tasamnischen Gebirgsbach genehmigt bevor wir endlich an unserem nächsten Schlafplatz, der New Pelion Hut angekommen waren.

Die nächsten Tage waren dann wieder komplett anders. Regen und Schnee. Und das drei Tage lang. Gut dass wir unsere Merinoteile dabei hatten, ansonsten wäre es ziemlich ungemütlich und kalt geworden. Glücklicherweise hatten wir vor dem Ende nochmal zwei Traumtage und wir konnten noch einmal die wahnsinnige Landschaft vom Gipel der Akropolis genießen bevor wir nochmal bei Regen und Schnee am Ende unerer Tour agelangt waren!

Ein super Abenteuer!

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